DE Privates UAS-Betreiberprofil

Verantwortung.
Dokumentiert.

Übersicht zu Betreiber, Drohnen, Versicherung und den maßgeblichen Regeln für den Betrieb in der offenen Kategorie A1.

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UAS-Betreiber-Nummer · eIDDEU60281q8dp2du2
01 / Registrierte Flotte

Zwei Drohnen.
Eine Verantwortung.

Beide Fluggeräte werden unter derselben eID betrieben und sind der offenen Kategorie A1 zugeordnet, sofern sie in der hier beschriebenen C0-Konfiguration eingesetzt werden.

UAS / 01
MTOM
249 g
Kameradrohne

DJI Mini 5 Pro

C0
BetriebOpen · A1
Kameraintegriert
Flugzeitbis 36 min
eIDzugeordnet

!C0 gilt mit der Standard-Intelligent-Flight-Battery. Mit der Plus-Batterie liegt das Gewicht über 249 g; dann gelten andere Anforderungen.

UAS / 02
MTOM
151 g
Kompakte Kameradrohne

DJI Neo 2

C0
BetriebOpen · A1
Kameraintegriert
Flugzeitbis 19 min
eIDzugeordnet

!C0-klassifiziert, mit integrierter Kamera und Propellerschutz. Die Betreiberregistrierung bleibt wegen der Kamera erforderlich.

02 / Nachweise

Identität &
Absicherung.

Die folgenden Daten ermöglichen eine schnelle Zuordnung von Betreiber, Fluggeräten und Versicherung.

NV
Luftfahrt-Haftpflicht

Versicherung vorhanden

Gesellschaft
NV-Versicherungen VVaG
Versicherungsnummer
6DDC7001
Sitz der Gesellschaft
Neuharlingersiel
Versicherte UAS
DJI Mini 5 Pro · DJI Neo 2
DE
Betreiberregistrierung

Eine eID für beide UAS

Die Betreiberregistrierung ist wegen der verbauten Kameras auch unter 250 g erforderlich. Die eID ist beiden Fluggeräten zugeordnet und muss an ihnen angebracht sein.

DEU60281q8dp2du2
03 / Rechtslage · Europa & Deutschland

Open A1 heißt:
Freiheit mit Grenzen.

Quellen geprüftStand 12.08.2026
01

Maximal 120 Meter

Höhe höchstens 120 m vom nächstgelegenen Punkt der Erdoberfläche – nicht pauschal vom Startpunkt aus gemessen.

02

Immer in Sichtweite

Die Drohne bleibt in direkter Sicht (VLOS). Eine Videobrille erfordert grundsätzlich einen Beobachter neben dem Piloten.

03

Keine Menschenansammlungen

Menschenansammlungen werden nie überflogen. Ein unbeabsichtigter Überflug einzelner unbeteiligter Personen wird so kurz wie möglich gehalten.

04

Geo-Zonen vor jedem Start

Flugplatznähe, Kontrollzonen, Schutzgebiete, Kliniken, Einsatzorte, kritische Infrastruktur und temporäre Beschränkungen werden vorab geprüft.

05

Privatsphäre respektieren

Keine gezielte Aufnahme fremder Personen oder privater Bereiche. Wohngrundstücke werden mit Kameradrohne grundsätzlich nur mit Zustimmung überflogen.

06

Sicherer Betrieb

Wetter, Akku, Firmware, Propeller und Rückkehrhöhe werden geprüft. Bemannter Luftverkehr hat immer Vorrang; bei Risiko wird sofort gelandet.

Wichtig / Deutschland

Unter 250 g ist kein Freifahrtschein.

Da beide Drohnen Kameras tragen, gilt die Registrierungspflicht. Der Überflug fremder Wohngrundstücke ist nicht allein wegen des geringen Gewichts erlaubt: Bei aufzeichnungsfähiger Technik ist grundsätzlich die ausdrückliche Zustimmung erforderlich; die enge Ausnahme des § 21h Abs. 3 Nr. 7 LuftVO greift nur unter mehreren zusätzlichen Voraussetzungen.

Vor jedem Start

60-Sekunden-Check

  1. 01 Fluggebiet im offiziellen DiPuL Map Tool prüfen
  2. 02 Temporäre Beschränkungen / NOTAMs beachten
  3. 03 Wetter, Sicht, Akku, Propeller und RTH kontrollieren
  4. 04 Menschen, Tiere, Privatsphäre und Startfläche sichern
DiPuL Map Tool öffnen
04 / Knowledgebase · A1 & A3

Wissen, das
am Flugort zählt.

Durchsuchbare Kurzreferenz für die offene Kategorie. Die eigene Flotte fliegt in C0/A1; A3 ist als ergänzendes Praxiswissen dokumentiert.

10 EinträgeRechtsstand 12.08.2026 · Quellen direkt verlinkt
Open Category / Basis01

Das gilt in A1 und A3 immer

Die offene Kategorie ist nur für Flüge mit geringem Risiko innerhalb klarer Betriebsgrenzen gedacht.

  • →Maximal 120 m Abstand zum nächstgelegenen Punkt der Erdoberfläche.
  • →Direkte Sichtverbindung (VLOS); FPV grundsätzlich nur mit Beobachter neben dem Piloten.
  • →Keine Menschenansammlungen überfliegen und bemanntem Luftverkehr immer ausweichen.
  • →Keine gefährlichen Güter transportieren oder Gegenstände abwerfen.
EASA · Open Category
A1 / C002

C0-Drohnen unter 250 g

Dazu gehören die DJI Mini 5 Pro und DJI Neo 2 in der hier dokumentierten C0-Konfiguration.

  • →Kein verpflichtender A1/A3-Kompetenznachweis; Herstelleranleitung sorgfältig lesen.
  • →Unbeteiligte Einzelpersonen möglichst nicht überfliegen; geplante Flugwege entsprechend wählen.
  • →Menschenansammlungen dürfen niemals überflogen werden.
  • →Mit Kamera ist die Betreiberregistrierung erforderlich, sofern das UAS kein Spielzeug ist.
EASA · C0 in A1
A1 / C103

C1-Drohnen unter 900 g

C1 darf in A1 betrieben werden, verlangt aber mehr Qualifikation und Abstandsbewusstsein.

  • →A1/A3-Onlinelehrgang und Theorieprüfung sind erforderlich.
  • →Ein Überflug Unbeteiligter darf nicht geplant werden; unbeabsichtigte Überflüge sofort verkürzen.
  • →Aktive Fernidentifizierung und Geo-Sensibilisierung müssen ordnungsgemäß funktionieren.
  • →Betreiber-eID am UAS anbringen und in das Fernidentifizierungssystem laden.
EASA · C1 in A1
A3 / Abstand04

Weit weg von Menschen und Bebauung

A3 ist die Unterkategorie für Flüge in Bereichen, in denen keine unbeteiligten Personen gefährdet werden.

  • →Im gesamten Betriebsbereich dürfen keine unbeteiligten Personen gefährdet werden.
  • →Mindestens 150 m horizontal von Wohn-, Gewerbe-, Industrie- und Erholungsgebieten entfernt bleiben.
  • →Den Flug abbrechen oder verlagern, wenn unbeteiligte Personen in den Betriebsbereich gelangen.
  • →Auch in A3 gelten 120 m, VLOS, Geo-Zonen und alle nationalen Schutzbereiche.
EASA · A3
A3 / Kompetenz05

Nachweis und geeignete Flugfläche

Für typische C2-, C3-, C4- und schwerere Bestandsdrohnen ist in A3 der A1/A3-Nachweis nötig.

  • →A1/A3-Kompetenznachweis mitführen und dessen Gültigkeit kontrollieren.
  • →Herstelleranleitung, MTOM und C-Klassenkennzeichnung vor der Einstufung prüfen.
  • →Start- und Sicherheitsbereich so wählen, dass das UAS bei einem Fehler niemanden erreicht.
  • →Eigentümerzustimmung für Start und Landung ersetzt keine luftrechtliche Erlaubnis – und umgekehrt.
EASA · Open Category
Deutschland / § 21h LuftVO06

Geo-Zonen sind ortsabhängig

In Deutschland gelten zusätzliche Bedingungen rund um sensible Orte und Infrastrukturen.

  • →Vor jedem Start das DiPuL Map Tool auf Kontrollzonen, Flugplätze und Schutzbereiche prüfen.
  • →Besondere Regeln gelten unter anderem bei Bundesfernstraßen, Bahnen, Kliniken, Behörden und kritischer Infrastruktur.
  • →Einsatzorte von Polizei und Rettungskräften weiträumig freihalten; niemals laufende Einsätze stören.
  • →Temporäre Betriebsbeschränkungen können sich kurzfristig ändern und müssen am Flugtag erneut geprüft werden.
§ 21h LuftVO
Deutschland / Privatsphäre07

Kamera heißt Verantwortung

Luftrechtliche Zulässigkeit ist nicht automatisch eine Erlaubnis für Aufnahmen oder Veröffentlichungen.

  • →Keine gezielte Beobachtung oder Aufnahme fremder Personen und geschützter Privatbereiche.
  • →Wohngrundstücke mit aufzeichnungsfähiger Optik grundsätzlich nur mit ausdrücklicher Zustimmung überfliegen.
  • →Persönlichkeits-, Urheber-, Datenschutz- und Eigentumsrechte zusätzlich zum Luftrecht beachten.
  • →Aufnahmen datensparsam planen, sicher speichern und nicht ohne Rechtsgrundlage veröffentlichen.
§ 21h Abs. 3 Nr. 7 LuftVO
Deutschland / Nachweise08

Was griffbereit sein sollte

Eine klare Dokumentation verkürzt Rückfragen und zeigt, dass der Betrieb vorbereitet wurde.

  • →Betreiber-eID korrekt am UAS anbringen; bei Remote-ID-fähigen UAS zusätzlich elektronisch eintragen.
  • →Gültigen Versicherungsnachweis und gegebenenfalls Kompetenznachweis mitführen.
  • →Personalausweis, Genehmigungen und Zustimmungen am Einsatzort verfügbar halten.
  • →Flugplanung mit Ort, Zeit, Wetter, Geo-Zonen-Prüfung und Abbruchkriterien dokumentieren.
DiPuL · Erste Schritte
Praxis / Vor dem Start09

Technik, Umgebung, Abbruchpunkt

Ein sicherer Flug beginnt mit einem konkreten Plan und endet bei der ersten nicht beherrschbaren Unsicherheit.

  • →Propeller, Akku, Sensoren, Speicher, Firmwarestand und Steuerverbindung prüfen.
  • →Homepoint und Rückkehrhöhe setzen; Hindernisse, Leitungen und Notlandeflächen identifizieren.
  • →Wind in Flughöhe, Böen, Niederschlag, Sicht und Sonnenstand berücksichtigen.
  • →Klare Abbruchkriterien festlegen: Personen, bemannter Verkehr, Wetter, Funk oder Akku.
DiPuL · Erste Schritte
Praxis / Während & danach10

Kontrolliert fliegen, sauber abschließen

Der Pilot bewertet die Lage fortlaufend – eine gute Vorhersage ersetzt diese Entscheidung nie.

  • →Luftraum und Umgebung kontinuierlich beobachten; bemanntem Verkehr sofort ausweichen und landen.
  • →Akkureserve, Windversatz, Steuerlink und VLOS fortlaufend überwachen.
  • →Abweichungen, Vorfälle und besondere Beobachtungen nach dem Flug dokumentieren.
  • →Akkus sicher behandeln, Aufnahmen datenschutzgerecht verwalten und Schäden vor dem nächsten Start beheben.
EASA · Pilot responsibilities
Schnellvergleich
A1Näher an Menschen möglich – abhängig von C‑Klasse; niemals über Menschenansammlungen.
A3Keine Unbeteiligten im Betriebsbereich und 150 m Abstand zu bebauten bzw. genutzten Gebieten.
05 / OSINT-Flugplaner

Erst prüfen.
Dann entscheiden.

Ort und Zeitpunkt planen, Wetter in mehreren Höhen vergleichen und amtliche Geo-Zonen öffnen. Die finale Startentscheidung bleibt immer beim Fernpiloten.

Mission setupPLAN / 001

Die Böengrenze ist ein persönlicher konservativer Planungswert – keine Herstellerfreigabe. Betriebsanleitung und tatsächliche Bedingungen bleiben maßgeblich.

LIVE WEATHERNoch keine Prognose geladenPlanungsformular ausfüllen und OSINT-Daten abrufen.
02 / Amtliche LayerDiPuL WMS · Geo-Zonen
Map Tool ↗
Amtliche DiPuL-Geozonen rund um BruchsalCENTER 49.1243 / 8.598

Direkter amtlicher WMS-Abruf ausgewählter §-21h-Layer. Für Details, Schutzradien und Bedingungen den Punkt zusätzlich im DiPuL Map Tool öffnen.

Automatische Hinweise01
✓
80 m geplant

Innerhalb der allgemeinen 120-m-Grenze; Geländeabstand im Flug weiter beachten.

Manuelle Freigabe-Checkliste0/5

Der Entwurf bleibt ausschließlich als LocalStorage-Datensatz in diesem Browser.

06 / Pilot Toolbox

Rechnen. Prüfen.
Reserven kennen.

Konservative Planungshilfen für Reichweite, Rückflug, Koordinaten und Geländehöhe. Ergebnisse sind Näherungen und keine Betriebsfreigabe.

01 / EnergieRückflug- & Reservenrechner
Hin + zurück3.9 min
Planbare Zeit25.2 min
Rechnerische Reserve21.3 min
Max. einfache Distanz5198 m

Rechnet mit konstanter Geschwindigkeit, konstantem Wind und 36 min Hersteller-Flugzeit. Start, Steigen, Schweben, Temperatur, Alterung und Manöver sind nicht modelliert.

02 / GeometrieKoordinaten, Route & Peilung
Aktueller PlanungsortBruchsal49.124300, 8.59800049° 7′ 27.48″ N · 8° 35′ 52.80″ E
Google Maps ↗
Luftlinie–
Anfangspeilung–

Luftlinie und Anfangspeilung auf WGS84-Näherung. Hindernisse, Gelände, VLOS und Geo-Zonen werden dadurch nicht bewertet.

03 / VertikalprofilAGL ↔ MSL-Rechner
Gelände am Punkt–
Rechnerische Höhe–

Das Höhenmodell beschreibt nur den gewählten Punkt. Die 120-m-Grenze bezieht sich auf den nächstgelegenen Punkt der Erdoberfläche entlang des tatsächlichen Flugwegs.

04 / Offline-KontextKarlsruhe-PBF Umfeldscanner
LOCAL DATABereit für den regionalen Datensatz

Der Scanner sucht nach Luftfahrt-, Energie-, Bahn-, Straßen-, Rettungs-, Militär- und Schutzgebietsobjekten.

OSM ist Orientierung, kein amtlicher Geofence. Fehlende oder veraltete Tags sind möglich; maßgeblich bleiben DiPuL, NOTAMs und Freigaben. © OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL.

07 / Direkter Kontakt

Fragen zum
aktuellen Flug?

Bitte sprechen Sie mich direkt an. Ich gebe gern Auskunft zu Flugweg, Zweck und Sicherheitsvorkehrungen.